Am kommenden Wochenende (11. bis 13.09.) steigt bei uns wieder das Filmarchäologen-Symposium!
Was wir dabei zeigen? Das wissen wir selbst nicht! Durch den Projektor rattern 35-mm-Schätzchen, deren Inhalte vom cineastischen Meisterwerk bis zum schundigen Ultra-Schlock reichen. Lassen wir uns gemeinsam überraschen!
Sehr nachträglich, aber umso euphorischer gratulieren wir am Dienstag (08.09. / 21:15 Uhr) Trash-Ikone John Waters zum 80. Inspiriert vom juristisch und genretechnisch epochemachenden „Deep Throat“ (1972), inszeniert John Waters mit Pink Flamingos gekonnt dilettantisch noch im selben Jahr seinen Beitrag zum Wettkampf um den Titel der schmutzigsten Person der Gegenwart. Nie wurden inzestuöse Fellatio und Babyhandel mit versklavten Collegegirls so avantgardistisch in Szene gesetzt.
Am Mittwoch (10.09. / 21:15 Uhr) läuft bei uns Blue In The Face. Der Nachfolgefilm von „Smoke“ wurde nicht wegen dessen großen Erfolgs gedreht, sondern entstand direkt im Anschluss an den Dreh. Improvisationen werden hier noch mehr Raum gegeben, auf klassisches Storytelling wird weitgehend verzichtet und es treten zahlreiche prominente Gaststars wie Jim Jarmusch, Lou Reed, Michael J. Fox, Madonna und Roseanne Barr auf.
Die geilste Punkband aus dem UK? The Damned natürlich! Während Sex-Pistols-Designer Malcolm McLaren noch auf der Suche nach den fertigsten Posterboys war, legten The Damned bereits Londons Pubs in Schutt und Asche. Und trotzdem steht der Vierer bis heute im Schatten der Pistols oder von The Clash. Vielleicht sind die Briten einfach zu wandlungsfähig, zu vielseitig, um sie exzessiv vermarkten zu können. Wir beleuchten die Story der Jungs und zeigen in unserer POPcore-Reihe am Donnerstag (11.09. / 21:15 Uhr) The Damned: Don’t You Wish That We Were Dead.
Wir freuen uns!
Euer KommKino