04
Okt
2022
Dienstag, 4. Oktober 2022 21:15
Ein himmlischer Teufel Originaltitel: Il piccolo diavolo, Italien 1988, 98 Minuten, 35mm, Regie: Roberto Benigni, Darsteller: Roberto Benigni, Walter Matthau,

Ein himmlischer Teufel

Originaltitel: Il piccolo diavolo, Italien 1988, 98 Minuten, 35mm, Regie: Roberto Benigni, Darsteller: Roberto Benigni, Walter Matthau, Nicoletta Braschi, Stefania Sandrelli

Maurice (Walter Matthau) ist ein amerikanischer Priester, der in Rom lebt. Als eine einheimische Frau vom Teufel besessen wird, bittet man Maurice, einen Exorzismus durchzuführen. Der Dämon wird erfolgreich ausgetrieben, aber es stellt sich heraus, dass es sich um einen dürren, arroganten, ständig witzelnden Mann namens Giuditta (Roberto Benigni) handelt, der sich entscheidet, bei Maurice zu bleiben, anstatt in die Hölle zurückzukehren. Giuditta schafft es sogar, sich zu verlieben. Gleichzeitig treibt er jedoch Maurice mit seinen Possen bald in den Wahnsinn.

Ein sehr seltenes, höchst amüsantes Werk von Roberto Benigni, der neben einem grandios aufspielenden Walter Matthau die Hauptrolle gibt.

„Burleske Komödie, die weitgehend ohne diffamierende Verzerrungen mit ihrem hintergründigen Witz den italienischen Alltag und dabei auch Klischeebilder der Kirche aufs Korn nimmt, in erster Linie jedoch durch ihren ungewohnten Blickwinkel entlarvend auf Absurditäten des modernen Lebens abzielt“, fasst der Filmdienst nüchtern zusammen.

05
Okt
2022
Mittwoch, 5. Oktober 2022 21:15
In memoria di Just Jaeckin Just Jaeckin, der Regisseur des Erotik-Klassikers „Emmanuelle“, ist im Alter von 82 Jahren

In memoria di Just Jaeckin

Just Jaeckin, der Regisseur des Erotik-Klassikers „Emmanuelle“, ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Jaeckin gilt als Meister des erotischen Films der 70er- und 80er-Jahre. Seine Werke, irgendwo zwischen Kitsch und Kunst anzusiedeln, erregten großes Aufsehen. Die Romanverfilmungen "Emmanuelle" und "Die Geschichte der O" gehören zu den erfolgreichsten Erotiikfilmen aller Zeiten und setzten mit ihrer ambitionierten Ästhetik neue formale Maßstäbe innerhalb des Genres. „Emmanuelle“ lief 13 Jahre am Stück in Pariser Kinos. Das KommKino ehrt Jaeckin mit vier seiner vorzüglichsten Filme. Er möge in Frieden ruhen.

 

Gwendoline

Frankreich 1983, 105 Minuten, deutsche Fassung, 35 mm, R.: Just Jaeckin, D.: Tawny Kitaen, Brent Huff, Zabou, Bernadette Lafont

Die Klosterschülerin Gwendoline (Twaney Kitaen) erfährt, dass ihr Vater, ein Schmetterlingsforscher, in China verschollen ist. Also macht sie sich mit ihrer Freundin Beth (Zabou) auf nach Asien. Dort treffen die beiden auf den Abenteurer Willard (Brent Huff), der sich den Mädchen auf ihrer Suche anschließt. Zusammen wollen sie nun das sagenumwobene „Yik-Yak“ erreichen. Doch der Weg ist lang und beschwerlich.

Ein Abenteuerfilm mit viel nackter Haut, wie schön! In der Titelrolle gab Tawny Kitaen, die später vor allem mit Ihren Auftritten in Whitesnake-Videos („Here I go again“) überzeugte, ihr Kinofilmdebüt. 

Just Jaeckins letzter Film basiert auf der Kultcomic-Reihe "Sweet Gwendoline" von John Willie, der auch die Ärzte mit dem gleichnamigen Lied ein Denkmal setzten.

"Der Fotograf Just Jaeckin hatte ja schon mit dem wunderschönen ersten Teil der EMMANUELLE-Reihe bewiesen, dass er es versteht, Filme von geradezu märchenhafter optischer Opulenz zu inszenieren und taktile Erfahrungen somit auch visuell erfahrbar zu machen, und so einen Meilenstein des erotischen Kinos vorgelegt. GWENDOLINE ersetzt diese Opulenz und Sinnlichkeit zwar durch eine gewaltige Prise Pulp, den beherzten Griff in die Trashzauberkiste, frivolen Exhibitionismus und infantilen Humor, ist insgesamt aber nicht minder bezaubernd. (...) Jaeckin ist zwar in erster Linie – und sehr zu Recht – an den Schauwerten seines Films interessiert, doch degradiert er dabei nie seine Figuren: Die Szene, in der die Helden gefesselt am Boden einer Kannibalenhütte liegen, und Willard der jungfräulichen Gwendoline nur mithilfe eines Strohhalms, den er mit dem Mund führt, das Gefühl körperlicher Liebe nahebringen möchte, weil sie ihren Tod erwarten, ist einfach hinreißend und – wie die meisten erotischen Szenen des Films – kein bisschen schmierig oder anzüglich." (Oliver Nöding, Remember It For Later)

""Barbarella meets Indiana Jones" prangt es auf dem DVD-Cover und verspricht eine wahrhaft großartige Abenteuertrash-Granate. Und so viel sei an dieser Stelle verraten, der Zuschauer soll nicht enttäuscht werden.

Was Gwendoline jedoch von herkömmlichen Trash unterscheidet, ist nicht nur seine geradezu pompöse Ausstattung, sondern besonders die nahezu exzellente Bildgestaltung von André Domage und Just Jaeckin, die von dessen Vergangenheit als Modefotograf maßgeblich beeinflusst wurde.Jede Einstellung ist ein kleines Werk für sich, erscheint gar als Panel - hier haben wir es wohl mit der, neben Frank Millers' "Sin City", besten Comicverfilmung der Kinogeschichte zu tun. Einstellung für Einstellung liest der Zuschauer so förmlich einen zelluloidgewordenen Comicstrip." (Johannes Limbrunner, wwww.filmtips.at)

Trailer:

www.filmstarts.de/kritiken/111388/trailer/19585177.html

06
Okt
2022
Donnerstag, 6. Oktober 2022 20:15
Das Deliria-Italiano-Forum ist wieder im KommKino zu Gast! Vom 6. bis zum 8.10.2022 heißt es: DELIRIA

Das Deliria-Italiano-Forum ist wieder im KommKino zu Gast!

Vom 6. bis zum 8.10.2022 heißt es:

DELIRIA ÖVER NÜRNBERG

Pt. II: Paura nella Norimberga dei morti viventi

Vor dem ersten Hauptfilm wärmen wir uns erst einmal auf, mit der delirierenden Trailershow.

 

Natürlich führen auch in diesem Jahr berufene Münder in den jeweiligen Film ein, gibt's auch außerhalb der Trailershow am Donnerstag den einen oder anderen Trailer zu sehen und haben wir ein bisschen Material für zwei Verlosungen zusammengesammelt. Man munkelt übrigens, dass das ein oder andere Forenmitglied in Nürnberg seinen 50. Geburtstag feiern wird. Wir empfehlen daher ausdrücklich den Genuss alter Filme, das Feiern mittelalter Männer (oder je nach Gusto umgekehrt)! Fachsimpelei ist ausdrücklich erwünscht, ins Glas spuckt kaum jemand und das Knistern alter Tonspuren gehört ebenso wie das Rattern der Projektoren zu den vom Aussterben bedrohten akustischen Kinoeindrücken. Bei Aktregen den Schirm nicht vergessen! Also erscheint zahlreich, pünktlich und am besten selbst oder doch gleich persönlich.

06
Okt
2022
Donnerstag, 6. Oktober 2022 21:30
Vier Fliegen auf grauem Samt OT: Quattro mosche di velluto grigio, Italien/Frankreich 1971, 102 Min., deutsche Fassung, 35mm, Regie: Dario Argento,

Vier Fliegen auf grauem Samt

OT: Quattro mosche di velluto grigio, Italien/Frankreich 1971, 102 Min., deutsche Fassung, 35mm, Regie: Dario Argento, Darsteller: Michael Brandon, Mimsy Farmer, Jean-Pierre Marielle, Bud Spencer

Nachdem der junge Roberto versehentlich einen Mann tötet, von dem er sich verfolgt fühlte, macht ihm ein Unbekannter das Leben zur Hölle. Weitere Morde geschehen und Roberto gerät immer mehr ins Fadenkreuz der Ermittler. Wer steckt hinter den mysteriösen Vorgängen?

„Vier Fliegen auf grauem Samt“ aus dem Jahre 1971 ist der dritte Giallo des italienischen Meisterregisseurs Dario Argento und zählt somit noch zu seinen Frühwerken, die aufgrund ihrer (Original-)Titel gern als „Tiertrilogie“ zusammengefasst werden. Atmosphärisch geht es hier wesentlich düsterer zu als noch in seinem Debüt „Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe“. Die kreative Kameraarbeit ist auch hier deutlich als sein Markenzeichen vernehmbar und erfreut mit schönen Kamerafahrten und anderen innovativen Stilelementen. Als einer der kauzigen Nebendarsteller darf hier Bud Spencer bewundert werden. Einen seiner ersten großen Spielfilmauftritte hat Hauptdarsteller Michael Brandon in der Rolle des Musikers Roberto. Ihm zur Seite steht Mimsy Farmer als seine Frau Nina. Die zurückhaltend eingesetzte Filmmusik stammt erneut von Ennio Morricone. Das Drehbuch verfügt über einige kreative Kniffe, zudem wurde es um Elemente aus dem Bereich des Phantastischen angereichert, was zur mysteriösen, bisweilen gruseligen Stimmung des Films hervorragend passt und es dem Zuschauer erleichtert, die unwahrscheinlichen Abläufe und Handlungsstränge als eine Art Parallelwelt mit eigenen Gesetzmäßigkeiten zu akzeptieren. In Sachen grafischer Brutalität hat sich Argento mit „Vier Fliegen auf grauem Samt“ weiter gesteigert und einige kunstvoll inszenierte Morde zu bieten, die in ihrer Schockwirkung einwandfrei gelungen umgesetzt wurden. Schlagt also vier Fliegen mit einer Klappe, indem ihr euch mit uns am Donnerstag erst von der Trailershow in den Wahnsinn treiben lasst, anschließend den Argento genießt und euch derweil jeweils an erlesenen Getränken labt!

 

07
Okt
2022
Freitag, 7. Oktober 2022 20:15
Der Clan der Killer Italien/Spanien 1973, 35 mm, deutsche Fassung, R: Tulio Demicheli, D: Christopher Mitchum, Barbara

Der Clan der Killer

Italien/Spanien 1973, 35 mm, deutsche Fassung, R: Tulio Demicheli, D: Christopher Mitchum, Barbara Bouchet, Malisa Longo, Eduardo Fajardo

Als Patenspross Ricco (Christopher Mitchum) seine Haftstrafe verbüßte, brachte der fiese Don Vito (Arthur Kennedy) seinen Vater um. Don Vito hat sich auch noch Riccos Freundin Rosa (Malisa Longo) gekrallt, womit das Maß voll ist: Ricco begibt sich zusammen mit Scilla (Barbara Bouchet) auf einen Rachefeldzug, der wiederum Don Vito einmal mehr bis zum Äußersten gehen lässt: Sein Säurekessel blubbert auf Hochtouren ...

Unser erster Film am Freitag geht in die Vollen und geizt nicht mit Schauwerten: Chris Mitchum versucht sich an Schauspiel und Karate, Bouchet und Longo verdrehen einem den Kopf und Don Vito definiert Sadismus neu. Das ergibt einen spekulativen und exploitativen Italo-Gangster-Reißer, der sich mit Seifenfabrikant Don Vitos Erzeugnissen gewaschen hat. Dies ist ein Angebot, das ihr nicht ablehnen könnt: Die perfekte Sause für einen delirierenden Freitagskinoabend, im Übrigen 40 Jahre nicht gespielt und eigens für uns aus dem Archiv gezogen und flottgemacht!

07
Okt
2022
Freitag, 7. Oktober 2022 22:15
Überraschungsfilm! IT 1980, 93 Min., dF, 35mm „In der kleinen Stadt Dunwich begeht der Ortspfarrer auf dem heruntergekommenen Friedhof Selbstmord. Daraufhin

Überraschungsfilm!

IT 1980, 93 Min., dF, 35mm

„In der kleinen Stadt Dunwich begeht der Ortspfarrer auf dem heruntergekommenen Friedhof Selbstmord. Daraufhin geschehen merkwürdige und unheimliche Dinge in der kleinen Stadt. Reporter Peter wittert sogleich eine heiße Story und macht sich zusammen mit Medium Mary auf den Weg nach Dunwich. Dort berichten die völlig verschreckten Anwohner allerlei Gruseliges über Untote, die ihr Unwesen in der Gemeinde treiben. Scheinbar hat sich der Pfarrer genau den richtigen Ort für seinen Suizid ausgesucht: Unter dem Friedhof befinden sich nämlich die Ruinen der Hexenstadt Salem und der Selbstmord eines Geistlichen führt zu nichts geringerem als zur Öffnung des Höllentors …

Mit seinem zweiten Zombiefilm geht Lucio Fulci den mit „Woodoo“ eingeschlagenen Weg konsequent weiter und begründet spätestens hier, wieso ihn seine Fans ehrfürchtig den „Maestro of Gore" nennen und warum er zum roten Tuch der bundesdeutschen Filminquisition wurde. Der Film wird in Splatterkreisen kultisch verehrt; und wen wundert das angesichts der von Gianetto de Rossi meisterhaft derb in Szene gesetzten Scheußlichkeiten.“ (filmtipps.at)

In Deutschland einer der kontroversesten und meistbesprochenen Horrorfilme der 80er-Jahre. Nach einer Studie war der 1981 auf Video veröffentlichte Schocker noch 1986 der beliebteste Videofilm überhaupt unter deutschen Jugendlichen. Besonders schockierte Moralwächter wie den erzkonservativen Pädagogik-Professor Werner Glogauer, dass viele Jugendliche von dem Streifen so begeistert waren, dass sie sich ihn wieder und wieder ansahen.

08
Okt
2022
Samstag, 8. Oktober 2022 15:00
La calda vita - Das heiße Leben Italien/Frankreich, 1963, 35 mm, deutsche Fassung, R: Florestano Vancini, D: Catherine

La calda vita - Das heiße Leben

Italien/Frankreich, 1963, 35 mm, deutsche Fassung, R: Florestano Vancini, D: Catherine Spaak, Jacques Perrin, Gabriele Ferzetti, Fabrizio Capucci

„Die 18jährige Sergia (Catherine Spaak) lässt sich in den frühen Morgenstunden trotz einer durchfeierten Nacht von den jungen Männern Max (Fabrizio Capucci) und Fredi (Jacques Perrin) zu einem kurzen Sommer-Trip überreden. Sie haben ein kleines Motorboot und Wasser-Skier organisiert und ziehen sie bis zu einer kleinen Insel, wo ihnen angeblich das Strandhaus eines Onkels zur Verfügung steht. Sergia ist begeistert von der schönen Insel, und sie tollen fröhlich herum, aber die beiden Jungs verfolgen noch ein anderes Ziel.“ (Bretzelburger)

Die Kopie dieses vergessenen Liebesdramas wurde wohl seit einem halben Jahrhundert nicht mehr angefasst und wird mit viel Zeit und Liebe wieder fitgemacht! Gesehen hat ihn von uns Organisatoren noch niemand, denn fürs Heimkino ist er im deutschsprachigen Raum nie erschienen. Zitieren wir also noch einmal Bretzelburger aus seiner positiven Kritik: „Der Titel „La calda vita“ spielt auf die Hitze sexueller Erotik an, die Catherine Spaak geradezu idealtypisch verkörpert, zerstört aber gleichzeitig die Illusion männlicher Fantasien von freier Verfügbarkeit. Catherine ist hübsch, sympathisch und keineswegs revolutionär, aber sie will ihren eigenen Weg gehen und unterwirft sich nicht mehr den bisherigen moralischen Regeln. Sie lässt Männer zurück, die unterschiedlich, teilweise tragisch auf ihre freundlich geäußerte Abweisung reagieren - der heiße Sommer ist endgültig vorbei.“ Wir sind gespannt auf diese seltene Perle.

08
Okt
2022
Samstag, 8. Oktober 2022 17:00
The Good, the Bad and the Ugly Italien/Spanien 1966, 35 mm, deutsche Fassung, R: Sergio Leone, D: Clint Eastwood, Eli

The Good, the Bad and the Ugly

Italien/Spanien 1966, 35 mm, deutsche Fassung, R: Sergio Leone, D: Clint Eastwood, Eli Wallach, Lee Van Cleef

Unsere drei Hauptdarsteller suchen das Grab von Arch Stanton. Oder doch das Grab des Unbekannten? Mit diesem Western erfüllen wir uns einen Traum. Ein Film, der seine ganze Epik und Wucht erst auf der großen Leinwand so richtig entfaltet. Für nicht wenige Aficionados handelt es sich um Leones besten Film, in jedem Falle aber um einen herausragenden Höhepunkt des Italo-Westerns. Zum Abschluss unseres Forentreffens verwandeln wir das KommKino in eine staubige Wüste, in der man die Hyänen heulen, die blauen Bohnen pfeifen und die Flüche der Aufgeknüpften donnern hört. Aber keine Sorge: Wir haben bisher noch jeden wieder vom Strick geschossen. Hand drauf!

14
Okt
2022
Freitag, 14. Oktober 2022 21:15
Spiral – Das Ritual Kanada 2019, 90 Minuten, deutsche Fassung, digital, Regie: Kurtis David Harder, Darsteller: Jeffrey Bower-Chapman, Ari Cohen,

Spiral – Das Ritual

Kanada 2019, 90 Minuten, deutsche Fassung, digital, Regie: Kurtis David Harder, Darsteller: Jeffrey Bower-Chapman, Ari Cohen, Lochlyn Munro

Das Pärchen Malik (Jeffrey Bowyer-Chapman) und Aaron (Ari Cohen) hat viel leidvolle Erfahrung mit Homophobie. In einer Kleinstadt wagen sie einen Neuanfang. Zunächst scheint es hier tatsächlich keine Probleme zu geben. Doch nach kurzer Zeit häufen sich beunruhigende diskriminierende Vorfälle. Dahinter scheint auch weitaus mehr als die ihnen bereits hinlänglich bekannten Ressentiments zu stecken …

„Spiral – Das Ritual ist ein effektiver Horrorfilm über Identität, Konformität und Homophobie. Kurtis David Harder gelingt ein visuell und schauspielerisch überzeugender Genrebeitrag, dessen Aktualität leider nicht wegzuleugnen ist und der immer wieder Situationen zeigt, die, über die Genrekonventionen hinaus, einen sehr realen Schrecken zeigen, den von der Aggression gegen Minderheiten und der Angst vor Gewalt.“ (Rouven Linnarz, www.film-rezensionen.de)