Bullitt

bullitt
Dienstag, 21. April 2026 21:15
                                           Eintritt: 6 Euro                           

In memoriam Rubert Duvall

Bullitt 

USA 1968, 114 Min., dF, digital, R.: Peter Yates, D.: Steve McQueen, Jacqueline Bisset, Robert Vaughn

Polizist Bullitt, der beauftragt ist, einen Kronzeugen zu beschützen, wird von der Mafia zusammen mit dem Zeugen schwer verletzt. Im Krankenhaus stirbt der Zeuge, was Bullitt jedoch geheim hält, um die Täter effektiver verfolgen zu können. Bald weiß er nicht mehr, wem er trauen kann und wer Jäger, wer Gejagter ist. 

Es gibt viele Gründe, sich „Bullitt“ anzusehen: Der Film erzählt eine großartige Detective-Story, er ist als einer der Höhepunkte des Sixties-Style anzusehen und dennoch in realistischem Ton gehalten, er ist mit Kultschauspieler Steve McQueen in der Hauptrolle besetzt und verwendet eine Filmsprache, an der sich heutige Filme orientieren sollten, um wieder zu mehr Kraft zu kommen. Warum man den Film unbedingt im Kino sehen m u s s: Er enthält eine der eindrucksvollsten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte, die mit subtil subjektiver Kamera gedreht ist und den Zuschauer förmlich in die Leinwand saugt. Nicht in den Bildschirm, aber in die Kinoleinwand!

In memoriam Robert Duvall

Im Februar verstarb traurigerweise, allerdings immerhin im stattlichen Alter von 95 Jahren, der große Charakterdarsteller Robert Duvall, der längst als Legende des US-amerikanischen Films gilt. 

Bereits mit seinem Spielfilm-Debüt „Wer die Nachtigall stört“ erregte er viel Aufsehen. Die „New Hollywood“-Bewegung prägte er mit seiner Mitwirkung in Filmen wie „M*A*S*H“, „Network“, „Der Pate“ und „Apocalypse Now“ stark mit. Er führte später auch Regie und wenngleich wir im KommKino dieser Auszeichnung eher wenig Aussagekraft zubilligen: Es sei noch erwähnt, dass er 1984 für „Comeback der Liebe“ mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde.

Wir zeigen eine Auswahl sehenswerter Werke.

 

 
 

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