American Splendor

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Samstag, 8. Juni 2024 21:15
                                           Eintritt: 6 Euro                           

Zur Ausstellung „Das war Schwermetall“

American Splendor

USA 2003, 101 Min, 35mm, deutsche Fassung, Regie: Shari Springer Berman, Robert Pulcini, Darsteller: Paul Giamatti, Hope Davis, Harvey Pekar

„Bio-Pic über den Underground-Comictexter Harvey Pekar: Pekar (Paul Giamatti) ist ein zutiefst unzufriedener Jedermann mittleren Alters aus Cleveland, Ohio. Ständig mit dem Leben an sich und seinem im Besonderen hadernd, hat er bereits zwei gescheiterte Ehen hinter sich und arbeitet sich durch einen langweiligen Job als Angestellter im Krankenhausarchiv. Angeregt durch die Bekanntschaft mit Robert Crumb in den 70ern, aber unfähig, auch nur einen Pinselstrich zu zeichnen, fängt er in den 80ern an, seine Alltagserlebnisse und zutiefst schräg-normalen Gedanken aufzuschreiben und diese von Bekannten wie Crumb aufzeichnen zu lassen. Der Titel des Comics: „American Splendor“. Die Bücher werden ein Hit, obwohl der von seinen Ängsten und Spleens gebeutelte Pekar seinem Alltagsleben treu bleibt. Bis die ebenfalls vom Leben nicht verwöhnte Joyce mit ihm Kontakt aufnimmt, der Anfang einer seltsamen Ehe und einer noch spröderen Liebesgeschichte …

Es bedarf schon eines besonderen Sinns für Humor, um wirklich schätzen zu können, was „American Splendor“ für ein Kleinod an satirischem Blick in den Alltag ist und das auch noch in einer Filmbiographie. Robert Pulcini & Shari Springer Berman inszenieren die Geschichte des charmanten Anti-Helden auf eine sehr interessante Art und Weise. Zwischen den Spielszenen kommen nämlich auch der echte Harvey Pekar und seine echte Frau Joyce zu Wort, was dem Film teilweise eine halb-dokumentarische Note verleiht. Eine kleine, zart schimmernde Perle des Independent-Films, produziert von den HBO-Studios.“ (Quelle: ofdb.de)

""American Splendor" ist ein witziger, teils tragischer Film, der in keinster Weise nur ein Comic-begeistertes Publikum anspricht, da er eine außergewöhnliche Lebensgeschichte in filmisch überzeugender Form erzählt. Bemerkenswert ist dabei vor allem die gelungene Verschmelzung der dokumentarischen und filmischen Elemente, die den beim Sundance Festival mit dem Preis der Grand Jury ausgezeichneten Film so sehenswert macht." (Florian Kerntopf, www.critic.de)

""American Splendor" ist vor allem herrlich erzähltes Kino." (Thomas Schöffner, www.artechock.de)

 

Zur Ausstellung „Das war Schwermetall“

Vom 25.5. bis 16.6. (Di bis So von 10 bis18 Uhr, Vernissage: 24.5., 19 Uhr).ist im Künstlerhaus die Ausstellung „Das war Schwermetall“ über das legendäre Erwachsenencomic-Magazin (Original: „Métal hurlant“, USA: „Heavy Metal“) zu sehen. Aus diesem Anlass zeigt das KommKino sieben Filme: die beiden lange nicht mehr im Kino zu sehenden offiziellen „Heavy Metal“-Filme und fünf Werke, die den Geist des Magazins verströmen, indem sie Comics/Animation für Erwachsene thematisieren bzw. mit Unterstützung von Künstlern des Magazins entstanden sind.

 
 

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