Dracula

Filme
Datum: Freitag, 6. Dezember 2019 21:15

Eintritt:
6 Euro

Dracula

Großbritannien 1958, deutsche Fassung, 35mm, 81 Min., Regie: Terence Fisher, Darsteller: Peter Cushing, Christopher Lee, Michael Gough, Melissa Stribling

Die vielleicht berühmteste Verfilmung des so oft auf die Leinwand gebrachten Romans von Bram Stoker. Mit diesem Klassiker des Gothic-Horrors gelang der britischen Produktionsfirma der große kommerzielle Durchbruch und Christopher Lee wurde zum Inbegriff des dämonischen Vampirfürsten.

„Jonathan Harker besucht die Burg von Lord Dracula, um dort seine neue Position als Bibliothekar einzunehmen. Bei seiner Ankunft ist die Burg allerdings menschenleer, aber eine Nachricht von Dracula weist ihn an, sich ganz wie zuhause zu fühlen. Kurz bevor Dracula eintrifft, taucht eine Frau auf, die ihn um Hilfe bittet. Als Jonathan nachts die Burg erkundet, entpuppt sich die Dame ebenfalls als Vampirin, kann sich aber nicht an Jonathan laben, da sie im entscheidenden Moment gestört wird. Während Jonathan am nächsten Abend versucht, beide Vampire zu töten, erwacht Dracula und Jonathans Schicksal ist besiegelt. Einige Tage später erreicht auch Jonathans Freund Doktor Van Helsing die Burg, findet dort aber nur dessen Leiche, Dracula ist verschwunden. Zurück in London entdeckt er, dass Jonathans Verlobte Lucy bereits von Dracula gebissen wurde. Sie stirbt in der Nacht darauf und fortan ist Lucys komplette Familie in Gefahr. Van Helsing und Lucys Bruder Arthur Holmwood versuchen nun verzweifelt, den Vampir abzuwehren ...“ (nach Carsten Henkelmann, Sense of View)

Obwohl inhaltlich recht werkgetreu und überaus versiert sowie mit viel Gespür für Atmosphäre in Szene gesetzt, war der damalige Kinostart von heftigen Skandalgewittern begleitet. Die für seinerzeitige Verhältnisse drastischen Horroreffekte sorgten für blankes Entsetzen bei Kritik und Publikum. „Statt einer Volkssage erlebt man eine Art Nervenkitzel im KZ-Format“, meinte etwa der katholische Filmdienst. Heute gilt der Streifen längst als anerkannter Klassiker und ist ab 12 Jahre (!) freigegeben.

Die überarbeitete Kritik des Filmdienstes liest sich dann auch so: „Der mehrfach verfilmte Stoff von Bram Stoker wird in dieser Version der englischen Hammer-Produktion liebevoll ausgestattet und mit inszenatorischer Sorgfalt aufbereitet.“

 

 

 

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