Im tiefen Tal der Superhexen

Filme
Datum: Samstag, 21. Oktober 2017 23:15

Eintritt:
6 Euro

Fortsetzung der Russ-Meyer-Werkschau:

Im tiefen Tal der Superhexen

Beneath the Valley of the Ultra-Vixens, USA 1979, dF, 35mm, 91 Min., R.: Russ Meyer, D.: Kitten Natividad, Ken Kerr, Ann Marie

„Unsere kleine Stadt“ durch die Augen von Russ Meyer – jeder könnte hier dein Nachbar sein!

Lamar kann seine nymphomanische Gattin Lavonia nur von hinten befriedigen. Dies lässt ihn an seiner Männlichkeit zweifeln und führt ihn, wenn er nicht gerade seine dralle Chefin auf dem Schrottplatz vernaschen muss, durch diverse Therapieversuche. Sie enden allesamt chaotisch. Lavonia versucht auf ihre eigene Männer-verschlingende Art Lösungen für das Problem ihres Ehemanns zu finden. Diese Suche führt durch sämtliche Betten der kleinen Gemeinde, während Lamar bei einer drallen Radio-Predigerin die ersehnte Zwangsheilung in einem Live-Exorzismus in der Badewanne findet. Das zweideutig fromme Radiomäuschen scheint unterdessen ihre Liebe zur eingeschränkten Bewegungsfreiheit beim Verkehr durch ihren Liebhaber Martin Bormann erworben zu haben, der sich zu deutschem Volkssang am liebsten in einem Sarg vernaschen lässt. Ganz normale Nachbarn eben mit ganz alltäglichen Problemen… (OFDb)

„Auch wenn sich das so liest, als ob keine Handlung vorhanden wär, parodiert Russ Meyer doch gekonnt das typische US-Kleinstadt-Leben. Die Frauen bei ihm haben bekannterweise alle eine riesige Oberweite und spätestens beim Anblick der Radiomoderatorin glaubt man, daß schon vor Jahrzehnten Gen-Versuche an Menschen unternommen wurden. Die Stadt ist voll von äußerst skurrilen Typen. Am besten ist wirklich der notgeile und perückentragende Zahnarzt/Eheberater der mit "zarter Gewalt" an sein Opfer zu kommen versucht. Kommentiert wird das ganze Geschehen von einem Bürger der Stadt, der alle Leute kennt, und immer die passenden Anekdoten parat hat. Sehr amüsanter Film.“ (Sense of View)

Der einzige Russ-Meyer-Film, der in Deutschland einen großen Kinostart mit viel Werbeaufwand hatte. Hierzulande erschien der Film auf Video und DVD stets nur in einer Fassung, bei der zwei Akte vertauscht wurden, die also völlig sinnentstellt. Wir zeigen natürlich die von Meyer beabsichtigte Version.

 

 

 

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  • Samstag, 21. Oktober 2017 23:15